Behindertensport
bezeichnet den
Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt
wird. Man unterscheidet Breitensport und
Leistungssport. Behindertensport spielt außerdem
für die Rehabilitation behinderter Menschen eine
wichtige Rolle zum Zeitpunkt ihres Aufenthalts im
Krankenhaus oder der Rehabilitationseinrichtung.
Behindertensport
gibt es in nahezu allen gängigen Sportarten. In
Deutschland sind behinderte Sportler als
Mitglieder ihrer jeweiligen (Behinderten) -
Sportvereine
im Deutschen Behindertensportverband (DBS, gegründet
1951) organisiert. Der DBS besteht aus 17
Landesbehindertensportverbänden, den beiden
Fachverbänden DRS (Deutscher Rollstuhl-Sportverband)
sowie Deutscher Schwerhörigen Sportverband und
zudem 7 außerordentlichen
Mitgliedsorganisationen.
In
Sachsen-Anhalt wurde 2006 durch den Verein zur Förderung
des Behinderten- und Rehabilitationssports
Sachsen-Anhalt e.V. und das Land Sachsen-Anhalt
die Stiftung Behindertensport in Sachsen-Anhalt,
als erste auf Länderebene in der Bundesrepublik
gegründet.
Im
Wettkampf- und Leistungssport unterschied man früher
verschiedene Klassen nach der Art der Behinderung,
heute nach ihrer funktionellen Auswirkung der
beteiligten Sportler.
Analog zu
den Olympischen Spielen gibt es für Sportler mit
körperlichen Behinderungen die Paralympics, die
jeweils kurz vor oder nach den Olympischen Spielen
stattfinden. Für Gehörlose gibt es die
Deaflympics, für geistig Behinderte die Special
Olympics.
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